Schulprogramm der Realschule Himmelsthür

1. Warum ein Schulprogramm?

 

Die Realschule Himmelsthür ist eine von zwei staatlichen Realschulen in Hildesheim. Unsere Schule liegt an der Innerste Au mitten im Grünen und wird von 585 (Stand

1.6.2025) Schülerinnen und Schülern besucht. 46 Lehrkräfte und 3 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst unterrichten in den Jahrgängen 5 – 10. Zum Schulteam gehört eine Sozialarbeiterin. Unsere Schule ist vierzügig.

Gerne nehmen wir die Herausforderung an, Schülerinnen und Schüler auf eine zunehmend komplexe, globalisierte und digitalisierte Welt vorzubereiten. Mit unserem Schulprogramm möchten wir unsere pädagogische Arbeit weiterentwickeln, klare

Leitlinien setzen und ein gemeinsames Verständnis über Bildungsziele und Schulentwicklung schaffen. 

Das Schulprogramm der Realschule Himmelsthür entsteht in der Zusammenarbeit vieler Beteiligter und über einen längeren Zeitraum hinweg. Es ändert sich mit der Zeit, genauso wie sich die Schule, das Lernen und die Bedingungen des Lernens verändern. 

Das Schulprogramm unterliegt einem ständigen Evaluierungsprozess und wird von der Schulgemeinschaft getragen.

 

2. Unser Leitbild lautet: „Schule mit Weitblick“

Unser Leitbild ist:

Werteorientiert:

Wir fordern einen respektvollen Umgang miteinander, Verantwortungsbewusstsein und Engagement.

 

Zukunftsgerichtet:

Wir bereiten auf eine sich wandelnde Welt vor – mit digitalen Kompetenzen, Selbstverantwortung und interkultureller Kompetenz.

 

Individuell fördernd:

Wir sehen den Einzelnen und schaffen Lernräume, die die Selbstständigkeit fördern und Talente stärken.

 

Zugehörigkeit:

Wir, Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtige und Lehrerinnen und Lehrer, sehen uns als Teil des Ganzen und gestalten Schule gemeinsam.

 

3. Schwerpunkte des Schulprogramms

Unser Schulprogramm stellt unsere Arbeitsschwerpunkte, welche die Bausteine unseres schulischen Handelns bilden, dar. Bisherige Schwerpunkte finden hierin, genauso wie neue, Berücksichtigung. 

Unabdingbar sind die Schwerpunkte der jahrelang gelebten und von positiven

Erfahrungen und Erkenntnissen geprägten Profile - Europa, Sport, MINT, Umwelt- und

Berufsorientierung - mit dieser Entwicklung eng verknüpft und tragen stark zum Gelingen der Schulentwicklung bei. 

Unser Schulprogramm wurde auf der Gesamtkonferenz am ……….. von der Schulgemeinschaft beschlossen.

3.1 Schwerpunkt Europa – Schule in der Welt  

3.1.1 Ziele des Schwerpunkts

  • Stärkung des europäischen Bewusstseins und der europäischen Identität
  • Ausbau von Austauschprogrammen und bilingualen Angeboten Projektarbeit zu EU-Themen in der Schule

 

3.1.2 Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler

Europa bedeutet Vielfalt, Demokratie und Frieden. Durch europäische Bildung werden interkulturelle Kompetenzen, Toleranz und globale Perspektiven gefördert – Schlüsselqualifikationen der Zukunft.

Seit dem Jahr 2005 ist die Realschule Himmelsthür anerkannte Europa-Schule und ist aktuell für den Zeitraum 2022-2027 akkreditierte Erasmus+ Schule.

 

3.1.3 Umgesetzte und beispielhafte Maßnahmen

Schulpartnerschaften:  

Im Rahmen von Erasmus + Projekten wurden bereits viele Kontakte zu europäischen Schulen geknüpft.  Hierzu gehören Schulen in Italien, Portugal und Kroatien. Mit der folgenden Schule verbindet uns seit 2002 eine sehr enge Freundschaft:

Frankreich/Murat-le-Quaire, Collège Auvergne Sancy (265 Schülerinnen und Schüler, 42 Lehrer)  

Mit unserer französischen Partnerschule findet zweimal im Jahr ein Schüleraustausch statt, u. a. jahrgangsübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 - 10.

Darüber hinaus haben sich viele private Kontakte zu den Gastfamilien entwickelt.

Einzelne Schülerinnen und Schüler unserer Schule besuchen bzw. besuchten unsere Partnerschule für ein halbes bzw. für ein Jahr. Unsere Schule hat auf diesem Wege für längere Zeit eine Schülerin aus Frankreich aufgenommen.

Im 8. Jahrgang findet verpflichtend eine Jahrgangsfahrt nach England / Hastings statt. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler die britische Lebensweise in Gastfamilien kennen und besuchen auch die Hauptstadt London. 

 

Sprachangebot:

In den Jahrgängen 5-7 gibt es jeweils eine Europaklasse mit dem Schwerpunkt „Englisch“. In diesen Klassen werden unterschiedliche Fächer auf Englisch unterrichtet. Dies können z. B. Musik, Kunst, Geschichte, Sport, Erdkunde oder Wirtschaft sein.

Ab dem Jahrgang 6 wird Französisch als zweite Fremdsprache angeboten.

Weitere Angebote:

Das Wahlpflichtkursprogramm beinhaltet unter anderem Kurse zum Thema „Europa“.

Hier wird neben der Topographie die politische Situation Europas thematisiert. Schwerpunkte bilden politische und soziale Besonderheiten einzelner Nationen im europäischen Kontext. 

 

Der Fachbereich Sprachen kümmert sich weiterhin federführend um die Belange der "Europaschule". Ebenfalls ist eine Steuerungsgruppe "Europa" eingerichtet. 

 

3.2 Schwerpunkt Sport – Bewegung als Bildungsgrundlage

3.2.1 Ziele des Bausteins

  • Förderung von Gesundheit, Teamfähigkeit und Fairness
  • Integration von Bewegung in den Schulalltag (bewegte Pause, Sport-AGs)
  • Stärkere Verankerung sportlicher Wettbewerbe und Projekte

 

3.2.2 Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler

Sport stärkt nicht nur den Körper, sondern auch die Sozialkompetenz, das

Durchhaltevermögen und die mentale Gesundheit. Bewegte Schulen leisten einen Beitrag zur Konzentration, Motivation und emotionalen Stabilität.              

Bewegung ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer modernen ganzheitlichen Bildung und Erziehung. Einer der wichtigsten Schwerpunkte im Schulprogramm der Realschule Himmelsthür ist daher das Profil „Sport“.

Die grundlegenden didaktischen Leitprinzipien des modernen Sportunterrichts an der Realschule Himmelsthür sind die unterschiedlichen Sinngebungen des Sporttreibens:

Sport als Wettkampf und Leistung, Sport als Spaß und Freude, Sport als ästhetisches Empfinden, Sport als geselliges Ereignis, Sport als Erhaltung der körperlichen Fitness und Sport als Erlebnis, Wagnis und Abenteuer.

 

Sportprofil:

Seit fast 20 Jahren richtet die Realschule Himmelsthür eine Sportklasse ein. Ziel ist es, sportlich begabte und begeisterte Schülerinnen und Schüler bzw. leistungsstarken Nachwuchs an der Schule zu konzentrieren, ihnen die Möglichkeiten einer optimalen Förderung ihres sportlichen Talents zu geben und ihre schulische, pädagogische und soziale Betreuung neben dem Training sicherzustellen und Schule und Training zu koordinieren (s. Konzeption Sportklasse).

 

3.2.3 Umgesetzte und beispielhafte Maßnahmen

 

5.-6. Jahrgang

verpflichtend eine dritte Sportstunde, Vorrecht bei der Wahl der Sportarbeitsgemeinschaften

7.-10. Jahrgang

Fortführung der Kooperationen, Angebot eines Wahlpflichtkurses:

„Fit for Future“ und „Gesundheit und Soziales“

Fortführung der Kooperationen, Angebot eines Wahlpflichtkurses:

Gesundheit und Soziales. 

 

Teilnahme an Sportveranstaltungen, jahrgangsübergreifend findet jedes Jahr ein Skikurs statt und mindestens ein Sportfest

 

Sportfeste:  

Sportfeste sind ein wesentlicher Bestandteil einer bewegten Schule und bereichern das Schulleben der Realschule Himmelsthür. Bei Sportfesten fällt kein Unterricht aus, sie sind Unterricht. Mindestens einmal im Schuljahr findet ein Sporttag statt.  Verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler der Sportklassen ist die jährliche

Teilnahme am Wedekindlauf. Einmal im Schuljahr besteht die Möglichkeit, einen Sportwettbewerb für die Schulen des Landkreises Hildesheim auszurichten.

 

Schulmannschaften:

Die Schulmannschaften der Realschule Himmelsthür sind Botschafter der Schule und vertreten die Werte der Schule nach außen. Die Realschule Himmelsthür nimmt mit ihren Schulmannschaften regelmäßig an Wettbewerben und Wettkämpfen teil.

 

 

Beispiele hierfür sind:

  • Jugend trainiert für Olympia Fußball: Jungen und Mädchen
  • Jugend trainiert für Olympia Handball
  • EVI Schulschwimmmeisterschaften
  • Flagfootballturnier (Ausrichtung des Summerbowls und Teilnahme an einem weiteren Turnier)
  • Stadtmeisterschaften Volleyball
  • Wedekindlauf       

 

Ein besonderes Highlight in den letzten Jahren war die Durchführung einer

Skiexkursion     in          Kooperation mit der      Mauritius          Schule (Grundschule)   in Hildesheim/Moritzberg.      

Bereits viermal wurden wir als „Sportfreundliche Schule“ zertifiziert. Aus diesem Anlass werden die einzelnen Bereiche vom Fachbereich Sport regelmäßig evaluiert und überarbeitet.

3.3 Schwerpunkt MINT und Umwelt - Forschen, verstehen, gestalten

Viele Projekte in diesem Schwerpunkt bilden zugleich eine Schnittmenge mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung, sie finden dort Berücksichtigung und werden näher erläutert.

3.1 Ziele des Schwerpunkts MINT

  • Ausbau praxisnaher Angebote in Mathematik, Informatik, den Naturwissenschaften und Technik
  • Kooperationen mit regionalen Unternehmen, Hochschulen und MINT-Initiativen
  • Förderung insbesondere von Mädchen in MINT-Fächern
  • Förderung des Nachhaltigkeitsgedankens, Sensibilisierung in Bezug auf den Umgang mit Ressourcen, Naturschutz

 

3.3.2 Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler

MINT-Kompetenzen sind die Grundlage für viele Berufe der Zukunft. Sie stärken das analytische Denken und fördern Problemlösefähigkeiten. MINT-Bildung ist ein zentraler Beitrag zur Chancengleichheit und Berufsorientierung.

Im Rahmen der Fachkräftesicherung kommt dem MINT Bereich eine immer größer werdende Bedeutung zu. An unserer Schule fühlen wir uns diesem Bereich verpflichtet.

Durch die besondere Ausstattung mit einem Robotiklabor, einem Mathematiklabor, kürzlich sanierten Naturwissenschaftsräumen sowie mehreren Computerräumen bieten wir den Schülerinnen und Schülern ideale Voraussetzungen, interessenbezogen und projektorientiert Kompetenzen im MINT-Bereich aufzubauen.

Gestützt wird dies durch ein reichhaltiges Wahlpflichtkurs- und AG-Angebot. Hier werden z. B. folgende Angebote bereitgehalten:

  • Cybersecurity für Mädchen
  • Ausbildung von Medienscouts
  • Informatik- Grundlagen der Programmierung
  • Informatik für Mädchen
  • Informatik – CANVA
  • Biologie - Umwelt
  • Physik - JugendForscht Junior
  • Physik -  Experimentieren
  • Schach – Wir fördern die Konzentration und logisches Denken
  • Robotik
  • Mathematik im Mathelabor  

 

Insbesondere in unserer Berufsorientierung findet sich der MINT-Schwerpunkt wieder (s. Berufsorientierung).

Eine Besonderheit war die viermalige Teilnahme an der Ideenexpo als Aussteller im Rahmen des Wettbewerbs „Ideenfang“.

3.3.3 Ziele des Schwerpunkts Umwelt

Für uns ist das MINT-Profil eng mit dem Umweltprofil verknüpft. Unsere Arbeit als

Umweltschule in Europa ist kein Wettbewerb, sondern ein Kooperationsprojekt für Schulen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung. 

 

Statt zu konkurrieren, wird voneinander und miteinander gelernt - in der eigenen Schule, mit den Eltern und Erziehungsberechtigten, im Kontakt mit anderen Schulen und außerschulischen Partnern. 

Es geht nicht um kurzfristige Erfolge, vielmehr geht es um dauerhafte Veränderungen. Die gemeinsame Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern in der Umweltschule ist somit als Prozess zu verstehen. 

 

Für den neuen Projektzeitraum 2022-2026 arbeiten wir in den folgenden Handlungsfeldern: 

Themenfeld 1: 

nachwachsende Rohstoffe, Upcycling in Zusammenarbeit mit dem Explore Sciencecenter Hildesheim

Themenfeld 2:

Zusammenleben- und lernen im Frieden

Eco-School: Wir spenden IPADS in den Senegal

Projekte in Vorbereitung seit 01.03.2025

Themenfeld 3: 

Biodiversität / biologische Vielfalt erhalten (Fischteich im Innenhof, Anpflanzungen, Reaktivierung der Umwälzung)

Themenfeld 4:

nachwachsende Rohstoffe, Müllrecycling (Upcycling-Projekt)

Eco-School: Erasmus+ Projekte

 Wir wurden wiederholt als Umweltschule, auch mit der internationalen Würdigung, ausgezeichnet. 

3.4       Schwerpunkt   Lesen macht stark    –          Sprachliche     Bildung           als Schlüsselkompetenz  

3.4.1 Ziele des Bausteins

  • Leseförderprogramme ab Jahrgang 5 aufsteigend
  • Ausbau der Schulbibliothek, Leseprojekte, Autorenlesungen
  • Förderung der Lesemotivation durch digitale und analoge Medien
  • Förderung von Lesestrategien zum sinnentnehmenden Lesen

3.4.2 Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler

Lesekompetenz ist die Grundlage für schulischen und beruflichen Erfolg. Wer gut liest, kann sich besser informieren, reflektieren und selbstständig lernen.

Seit dem Schuljahr 2024/2025 nehmen wir im 5. Jahrgang an dem Projekt „Lesen macht stark“ des Niedersächsischen Kultusministeriums teil. Lehrkräfte wurden in diesem Programm ausgebildet und initiieren Leseangebote und begleiten die Schülerinnen und Schüler bei ihren Leseerfahrungen.

3.5 Schwerpunkt Berufsorientierung – Zukunft gestalten, Wege finden

Unsere Schule versteht Berufsorientierung nicht als punktuelles Ereignis, sondern als kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Ziel ist es, jede Schülerin und jeden Schüler bestmöglich auf den Übergang in die Ausbildung oder in weiterführende Bildungsgänge vorzubereiten. Berufsorientierung beginnt früh, ist praxisnah, individuell und begleitet junge Menschen auf dem Weg zu einer realistischen und selbstbestimmten Berufsentscheidung.   

3.5.1 Ziele des Bausteins

  • individuelle Stärken und Fähigkeiten erkennen, nutzen und fördern
  • vielfältige Berufsbilder kennenlernen, um individuell Entscheidungen treffen zu können
  • Bewerbungskompetenz entwickeln
  • Übergänge aktiv gestalten - ob in die Ausbildung, in die FOS oder auf anderen   Wegen
  • Attraktivität der beruflichen Ausbildung stärken

 

3.5.2 Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler:

Berufsorientierung schafft Sinnstiftung im Lernen – Lernen mit Ziel! Sie verbindet

Schule mit der Lebenswelt – über Praktika, Betriebe und Eltern. Sie fördert die Persönlichkeitsentwicklung, Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung. Eine wirksame Berufsorientierung trägt zur Vermeidung von Schulabbruch und Fehlentscheidungen bei.

3.5.3 Mögliche Bausteine unserer Berufsorientierung (nicht abschließend)

Jahrgang

Maßnahme

Zielsetzung

Jahrgang 5

Zukunftstag

Orientierung

Jahrgang 6

Zukunftstag, Experten

Orientierung

Jahrgang 7

Potenzialanalyse           (z.       B.

Profil AC), Zukunftstag

eigene Stärken erkennen

Jahrgang 8

Betriebserkundungen,

Zukunftstag, Spot Your Job,

Kompetenzfeststellungstest

Einblicke in Berufe, eigene Fähigkeiten entdecken

Jahrgang 9

dreiwöchiges Betriebspraktikum,

Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit, Spot your Job, Experten,

Bewerbungstraining

Praxiserfahrung

sammeln,                Berufswege

konkretisieren

Jahrgang 10

Spot               your                Job,

Bewerbungsgespräche,

Kontakte                                  zu

Ausbildungsbetrieben

Übergang         vorbereiten und gestalten

 

Ergänzend:

  • Portfolio zur Berufsorientierung (Berufswahlpass ab Klasse 7)
  • regelmäßige BO-Sprechstunden durch KoordinatorIn & Berufsberatung
  • Zusammenarbeit mit Eltern, Kammern, Betrieben, weiterführenden Schulen Berufsorientierungskonzept:  

Erläuterungen zu den einzelnen Bausteinen der Berufsorientierung 

Das Berufsorientierungskonzept ist ein wichtiger Teil des Schulprogramms der

Realschule Himmelsthür und stellt die zentralen Ziele der Berufsorientierung in den

Vordergrund. Die vielfältigen berufsorientierenden Maßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler zu einer erfolgreichen Lebensbewältigung befähigen sowie zu einer Berufswahlentscheidung beitragen, die sowohl den persönlichen Voraussetzungen der Schülerin/des Schülers als auch den Gegebenheiten des Arbeitsmarktes entspricht. 

Folgende Maßnahmen werden an der Realschule Himmelsthür im Rahmen der Berufsorientierung in den Jahrgängen 7 bis 10 durchgeführt:

Zukunftstag für Jungen und Mädchen

Der Zukunftstag soll Mädchen und Jungen die Möglichkeit geben, geschlechteruntypische Berufe einheitlich kennenzulernen. Sie können am Zukunftstag Unternehmen, Hochschulen und Einrichtungen kennenlernen und Berufe erkunden, die sie selbst bisher nicht in Betracht ziehen.

Potenzialanalyse im 7. Jahrgang

Die Entscheidung für einen Beruf fällt vielen Schülerinnen und Schülern sehr schwer.

Die Jugendlichen müssen dazu ihre persönlichen Stärken und Schwächen, ihre Talente und Kompetenzen kennen und einschätzen können. Nur dann sind sie in der Lage, in den notwendigen Abstimmungsprozess zwischen den Anforderungen eines Berufes und den eigenen Möglichkeiten einzutreten, der für eine fundierte Berufswahl notwendig ist. 

Die Realschule Himmelsthür führt hierzu in Kooperation mit der Handwerkskammer

Niedersachsen ein Verfahren zur Ermittlung der persönlichen Stärken und der Entwicklungspotenziale durch. 

Diese Potenzialanalyse besteht aus mehreren Aufgaben, die die Jugendlichen erledigen. Zusätzlich werden Fragebögen eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihre Kompetenzen zudem selbst ein. Die Beobachtungen und Bewertungen der Lehrkräfte sowie die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler fließen in ein Schaubild, das sogenannte „Kompetenzprofil“, ein. Dieses individuelle Stärkenprofil ist das Ergebnis des Verfahrens, das als fundierte Grundlage für das anschließend stattfindende Rückmeldegespräch dient, in dem überlegt wird, wie eine sinnvolle Berufswegeplanung erfolgen kann.

 

Berufsorientierung        bei        unserem           Kooperationspartner,     der       SBH     Nordost (Werkstatttage)

Ausbildungsbetriebe kritisieren immer wieder die ungenügende Ausbildungsfähigkeit junger Menschen und wünschen sich, dass der Unterricht stärker an den Anforderungen der Arbeitswelt orientiert ist. Mit unserem praxisorientierten Projekt, das Jugendliche bei der Berufsorientierung unterstützt, macht die Realschule Himmelsthür einen weiteren Schritt in diese Richtung. Bei unserem

Kooperationspartner, der SBH Nordost, erhalten die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern zu entdecken.

Zwei Wochen „arbeiten“ die Schülerinnen und Schüler in Vollzeit in den Werkstätten der SBH Nordost und lernen dabei verschiedene Berufsfelder kennen. Für die Schülerinnen und Schüler sind die Arbeitstage mit den handwerklichen Aufgaben eine

Herausforderung, die sie mit viel Ehrgeiz und Spaß meistern. Es stehen sieben

Berufsgruppen mit einer Kombination aus jeweils zwei Gewerken zur Verfügung (Holz, Maler/Lackierer, Verkauf, Metall, Elektrotechnik, Kosmetik und Friseur).

 

Spot your Job: Das Kurzzeit-Praktikum in den Jahrgängen 8-10

Spot your Job (SYJ) findet zweimal im Jahr statt (Februar und Juni). Unsere Schülerinnen und Schüler bewerben sich um die Praktikumsplätze, welche uns von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hildesheim Region (HiReg) zugeordnet werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, zwei Tage in einem Ausbildungsbetrieb zu verbringen, am dritten Tag lernen sie die entsprechende Berufsschule kennen. 

 

Betriebspraktikum im 9. Jahrgang

Im 9. Jahrgang findet ein dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum statt. Sinn und

Zweck eines solchen Praktikums ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die Arbeitswelt kennenlernen und die Gelegenheit haben, sich in einem selbst ausgewählten Beruf auszuprobieren. So wird ihnen ermöglicht, schon früh zu erfahren, welche berufliche Richtung sie später einschlagen möchten.

Während des Zeitraums des Praktikums führen die Schülerinnen und Schüler eine Praktikumsmappe, die vielfältige Aufgabenstellungen enthält. Die inhaltliche Vor- und Nachbereitung findet hauptsächlich im Fach Wirtschaft statt, aber auch im Fach

Deutsch         wird      das         Betriebspraktikum         samt        Bewerbung         thematisiert.        Im

Wirtschaftsunterricht wird zu Beginn des 9. Schuljahres damit begonnen, einen Praktikumsberuf zu finden, der den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schülern in einem möglichst hohen Maß entspricht. Nach Durchführung wird das

Betriebspraktikum im Wirtschaftsunterricht reflektiert und nachbereitet, wobei dabei die Möglichkeit besteht, Mitschülerinnen und Mitschülern oder Eltern die gesammelten Erfahrungen        zu        präsentieren.    Regelmäßig             findet    im         Anschluss         an        das Betriebspraktikum eine Ausstellung zu den Praktikumsbetrieben und den Tätigkeiten dort in der Aula statt, welche von den Schülerinnen und Schülern gestaltet wird.

Bewerbertraining im 9. Jahrgang

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen nehmen regelmäßig an einem eintägigen

Bewerbertraining der AOK teil. Ziel dieses Trainings ist, dass die Schülerinnen und Schüler durch praktische Übungen erfahren, was beim Bewerbungsverfahren sowie beim Einstellungstest wichtig ist und wie ein Bewerbungsgespräch abläuft. Dabei werden verschiedene handlungsorientierte Methoden wie Fallstudien und Rollenspiele eingesetzt und aktuelle Beispiele aus Bewerbungsgesprächen thematisiert.

 

Berufsberatung im 9. und 10. Jahrgang

 

Für die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen finden an der Realschule

Himmelsthür mehrere Termine zur Berufsberatung statt. Diese werden von Berufsberatern des Berufsinformationszentrums (BIZ) an unserer Schule durchgeführt. Die Berufsberatung beginnt zunächst im Klassenverband und wird anschließend in Einzelgesprächen vertieft. Die Einzelgespräche beginnen bereits im 9. Jahrgang und werden kontinuierlich bis zum 10. Jahrgang weitergeführt.

Die Schülerinnen und Schüler bekommen im Rahmen der Berufsberatung zahlreiche Informationen zu betrieblichen und schulischen Ausbildungsmöglichkeiten und zur schulischen Weiterbildung und werden von den Berufsberatern beim Schreiben von Bewerbungen unterstützt. Darüber hinaus bekommen die Schülerinnen und Schüler von den Berufsberatern in regelmäßigen Abständen Informationen zu freien Ausbildungsplätzen in der Region Hildesheim. Oftmals organisieren die

Klassenleitungen der 9. Klassen noch zusätzliche Bewerbungstrainings, die dann an Projekttagen an unserer Schule durchgeführt werden.

 

Teilnahme am Ausbildungsplatzmatching im 9. und 10. Jahrgang

Beim Ausbildungsplatzmatching der Handwerkskammer führt eine Mitarbeiterin der Kammer Unternehmen mit freien Ausbildungsplätzen und interessierten Schülerinnen und Schülern zusammen und begleitet den Bewerbungsprozess.

Kooperationen & Netzwerke (nicht abschließend)

Wir bauen gezielt Partnerschaften mit lokalen und regionalen Akteuren auf:

  • Ausbildungsbetriebe 
  • Handwerkskammer & IHK
  • Agentur für Arbeit
  • regionale Wirtschaftsförderung der Stadt und des Landkreises (HI-REG)
  • Berufsschulen und FOS
  • Eltern als Berufsexperten  

Innovative Formate (geplant):

  • Berufsparcours mit Eltern & Ehemaligen
  • digitale Berufsfelderkundung mit VR-Brillen
  • Berufsorientierung im MINT- und Europa-Profil verankern (z. B. europäische

Arbeitswelt, Green Jobs)

Verantwortung & Organisation:

  • BO-KoordinatorIn mit Unterstützung der Schulleitung
  • Schule als Ganzes
  • Dokumentation in einem schuleigenen BO-Konzept

Fazit: Orientierung schaffen – Zukunft ermöglichen

Berufsorientierung ist für unsere Realschule mehr als eine Pflicht – sie ist gelebte Zukunftsverantwortung. Wir verstehen sie als Teil einer ganzheitlichen Bildung, die Kopf, Herz und Hand zusammenbringt. Eine Schule, die Berufsorientierung ernst nimmt, zeigt jungen Menschen: Du wirst gebraucht. Du hast Möglichkeiten. Wir begleiten dich. 

 

3.6 Schwerpunkt Vision Schule: Schule neu denken – Selbstständiges Lernen fördern

Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Wissenszuwachs, neue Arbeitswelten und globale Herausforderungen stellen Schulen vor neue Aufgaben. Traditionelle Lernformen stoßen dabei an ihre Grenzen. Unsere Schule versteht sich deshalb als lernende Institution, die Bildung nicht nur vermittelt, sondern aktiv gestaltet. Unter dem

Leitgedanken „Schule neu denken“ wollen wir Räume schaffen, in denen Lernen individuell selbstgesteuert, kreativ und zukunftsorientiert möglich ist.

Hierbei handelt es sich um einen Schulentwicklungsprozess, welcher im Rahmen des vom Niedersächsischen Kultusministeriums initiierten Freiräumeprozesses zum Schuljahr 2025/2026 im fünften Jahrgang begonnen wird, von der

Schulentwicklungsgruppe                   (Visionsgruppe)             gestaltet           und          von           der

Schulentwicklungsberatung des Regionalen Landesamts für Schule und Bildung von

Anfang        an       begleitet        wird.       Nach        ausreichender         Evaluation        durch       die

Schulentwicklungsgruppe (Visionsgruppe) und den Schulvorstand wird über eine

Ausweitung des Schulentwicklungsprozesses auf weitere Jahrgänge durch den Schulvorstand regelmäßig vor den Sommerferien neu entschieden.   

 

3.6.1 Warum „Schule neu denken“?

  • Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, Verantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen.
  • Kompetenzen wie Problemlösen, Kreativität, Selbstreflexion und Teamarbeit stehen im Fokus.
  • Jeder lernt anders – Schule muss Vielfalt als Ressource verstehen und fördern.
  • Wir wollen jungen Menschen auf eine Welt vorbereiten, in die sie sich einbringen können und sie befähigen, sich auf eine Veränderung einzulassen und diese mitzugestalten.
  •  

3.6.2 Bedeutung für die Schulentwicklung

  • Verankerung einer nachhaltigen Lernkultur
  • stärkere Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schule durch gemeinsame Projekte, Veranstaltungen, Fahrten und die Teilnahme an

Wettbewerben

  • Förderung eines positiven Schulklimas durch mehr Mitverantwortung und Vertrauen
  • Schaffung einer zukunftsfähigen Schule mit hohem Innovationspotenzial

3.6.3 Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler

  • Erwerb von Schlüsselkompetenzen für Ausbildung, Beruf und Gesellschaft
  • Stärkung von Selbstvertrauen, Eigenverantwortung und Motivation
  • Entwicklung einer Lernidentität: Ich kann lernen – auf meine Weise!
  • Vorbereitung auf ein lebenslanges Lernen in einer sich wandelnden Welt

3.6.4 Ziele des Schwerpunktes

  1. Selbstständiges Lernen systematisch fördern

Bis zum Ende des Schuljahres 2025/2026 führen wir in Jahrgang 5 wöchentlich mindestens zwei feste SAZ-Lernzeiten (SAZ = Selbständige Arbeitszeit) mit einer engen Begleitung durch die Lehrkräfte und Kompetenzrastern ein, sodass alle Schülerinnen und Schüler ihren Lernfortschritt eigenverantwortlich dokumentieren. Zu

Beginn        sind        regelmäßige,       kurze         Feedbackgespräche         bei      den         jeweiligen

Fachlehrkräften vorgesehen. Ziel ist es, quartalsweise ein Feedbackgespräch zum

Lernfortschritt zu führen. Eine Rückmeldung zum Arbeits- und Sozialverhalten gibt die SAZ-Lehrkraft während der SAZ-Zeiten

  1. Lernräume neugestalten

Bis Dezember 2025 gestalten wir für den 5. Jahrgang Lernumgebungen nach SAZPrinzipien mit Lernbüro, Kooperationsflächen und Ruhebereichen, die eigenverantwortliches und kooperatives Arbeiten ermöglichen. Die Wahl des Arbeitsortes richtet sich nach dem Graduierungssystem und wird von den Lehrkräften begleitet.

  1. Pädagogische Haltung 

Wir verstehen uns seit jeher als Lernbegleiter, die Lernprozesse aktiv unterstützen, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Lernziele festlegen und den Lernfortschritt regelmäßig in individuellen Gesprächen reflektieren. Eine positive Fehlerkultur wird gefördert, indem Fehler als Lernchancen betrachtet, gemeinsam analysiert und zur Entwicklung neuer Lösungswege genutzt werden. So entsteht ein Unterrichtsklima, in dem Ausprobieren, Rückschläge und erneutes Versuchen ausdrücklich erwünscht sind.

  1. Projekt- und fächerübergreifendes Lernen ermöglichen

Ab dem Schuljahr 2025/2026 findet im Jahrgang 5 ein Projekttag pro Monat statt, an dem alle Schülerinnen und Schüler handlungsorientiert und fächerübergreifend an Themen aus den Profilen unserer Schule arbeiten. Jede/r Lernende/r setzt sich dabei mit verschiedenen Themenbereichen auseinander

  1. Schülerbeteiligung stärken

Die Beteiligung an der Unterrichtsgestaltung und Schulentwicklung wird durch eine gestärkte Sensibilisierung für die Tragweite der Teilnahme an Sitzungen der Schulgremien durch die Lehrkräfte erfolgen.

Um den Einsatz von Lernpaten (ältere Schülerinnen und Schüler schulen jüngere) zu erproben, wird im Schuljahr 2025/2026 ein Kurs eingerichtet, welcher zum 2. Halbjahr evaluiert wird.

Mit unserem neuen Denken von Schule möchten wir die Erfolge in der schulischen

Bildung sowie die Motivation und die Fähigkeit, lebenslang Kompetenzen und Qualifikationen zu erwerben, fördern. Unser Ziel ist es, Lernneugier und Lernfreude zu stärken. Hierzu gehören das Hinführen zum selbstständigen Arbeiten und die Lernbegleitung durch die Lehrkräfte. Dies soll erreicht werden durch die

Implementierung von selbstständigen Arbeitszeiten (SAZ) und anspruchsvollen Projektunterrichten in allen Lernbereichen. Die Weiterbildung von Lehrkräften ist hierfür ein integraler Bestandteil der alltäglichen Arbeit an der Schule.

Im neuen 5. Jahrgang des Schuljahres 2025/2026 möchten wir noch intensiver qualifizierte Lernchancen für alle Schülerinnen und Schüler durch herausfordernde und leistbare Anforderungen in Verbindung mit einer wirksamen Feedbackkultur organisieren. Die Schülerinnen und Schüler erhalten jedes Halbjahr unabhängig von den Zeugnissen eine beratende Unterstützung durch ihre Lehrkraft. Zur Förderung der individuellen Interessen, der Eigenverantwortung und der Selbstwirksamkeit findet regelmäßig ein projektorientiertes Arbeiten statt.

Eine selbstständige, individualisierte und durch eine Lehrkraft begleitete Arbeitszeit ist ebenfalls vorgesehen. Um den Schülerinnen und Schülern einen interessengeleiteten Kompetenzzuwachs zu ermöglichen, werden hierfür zeitliche und örtliche Räume geschaffen.

Unsere erweiterte Haltung zum gemeinsamen Lernen und Leben in unserer Schule ist kein starres Konstrukt und wird in vielen Evaluationsgesprächen und Diskussionen innerhalb der Schulgemeinschaft den gesellschaftlichen Erfordernissen und den Voraussetzungen in der Schule situationsgenau angepasst.

An unserer Schule verstehen wir Bildung als eine Gemeinschaftsaufgabe.

Die Kooperation mit den Eltern/Erziehungsberechtigten und außerschulischen Partnern ist sinnvoll, notwendig und ausdrücklich erwünscht. Dem Zusammenwirken aller Akteure bei Bildung und Erziehung muss bei der Begleitung des Schul- und Lebenskontextes eine noch größere Bedeutung beigemessen werden.  

 

3.6.5 Beispielhafte Maßnahmen 

(erste Umsetzungsphase aufsteigend ab Jahrgang 5)

Maßnahme

Zielgruppe

Startzeitpunkt

Verantwortliche

Einführung        von selbstständigen Arbeitszeiten

(SAZ) in Klasse 5

Schülerinnen und             Schüler,

Lehrkräfte

1. Halbjahr 2025/

2026

Steuerungsgruppe,

Fachkonferenz (FK)

Projekttag monatlich

5. Jahrgang

nach den Herbst-

ferien

Kollegium,             Steuerungsgruppe

Absprache SL

Projekttage

alle Jahrgänge

anlassbezogen

Schulvorstand               (SV),

Kollegium

Methoden-

Curriculum

alle Jahrgänge

Nähe Herbstferien

Kollegium

Berufsorientierung

(BO)

alle Jahrgänge 

regelmäßig

(s. BO-Konzept)

BO-Beauftragter

 

3.6.6 Fazit: Schule als Ermöglichungsraum

Unsere Vision einer neuen Schule ist mutig, reflektiert und humanistisch geprägt. Wir sehen Schule nicht als starres System, sondern als Ort der Entwicklung, des Erlebens und der Selbstentfaltung. Lernen soll neugierig machen, zum Denken herausfordern und das Selbstbewusstsein junger Menschen stärken. „Schule neu denken“ bedeutet für uns: 

Freiraum geben, Verantwortung übertragen, gemeinsam wachsen. Hierfür ist es notwendig, Fehler zu machen, dies/e zu akzeptieren und sich daraus weiterzuentwickeln.  

4. Umsetzung & Evaluation 

  • Implementierung bzw. Weiterführung von Steuerungs- bzw. Projektgruppen sowie Unterstützung durch die Fachkonferenzen zu jedem Schwerpunkt (Lehrkräfte, Schülervertretung, Eltern und Erziehungsberechtigte). 
  • regelmäßige Evaluation der Schwerpunkte durch Auditierungsprozesse, wie zum

Beispiel Zertifizierung zur „Ausbildungsfreundlichen Schule", Auszeichnung als

„MINT- und Umweltschule“, Zertifizierung zur „Sportfreundlichen Schule“,

Zertifizierung zur „Europaschule“ sowie mit Unterstützung des Regionalen

Landesamtes für Schule und Bildung (RLSB) bei der Selbstüberprüfung zur

„Schulentwicklung und Unterrichtsqualität“

  • Eine transparente Kommunikation erfolgt durch Schülerinnen- und Schülerversammlungen, Elternbriefe, Gesamtelternratssitzungen, Informationsabende, die Homepage und Social-Media.
  • Um die Wünsche und Bedürfnisse der Schulgemeinschaft einzubeziehen und diesen Raum zu bieten, sollen beispielsweise durch die Schülervertretung und durch die Klassenleitungen in den Präfö-Stunden regelmäßig Wünsche und Bedürfnisse formuliert und festgehalten werden.

 

5. Ausblick und Überprüfung unserer Leistung

Dieses Schulprogramm ist ein lebendiges Dokument. Es wird getragen, regelmäßig aktualisiert und überarbeitet mit der Überzeugung, dass Bildung mehr ist als Fachwissen. Sie ist Persönlichkeitsbildung, Zukunftsvorbereitung und gemeinsames Wachstum.

Schwerpunkt „Berufsorientierung“

  • Zertifizierung zur „Ausbildungsfreundlichen Schule“

Schwerpunkt „MINT und Umwelt“

  • Auszeichnung als MINT Schule
  • Auszeichnung als Umweltschule

Schwerpunkt „Sportprofil“

  • Zertifizierung zur „Sportfreundlichen Schule“ Schwerpunkt „Europa“
  • Zertifizierung zur „Anerkannten Europaschule 

Schwerpunkt „Schulentwicklung und Unterrichtsqualität. Wie kann eine Schule der Zukunft aussehen?“

  • Überprüfung durch interne Evaluation

Dieses Schulprogramm wurde am 01.10.2025 von der Gesamtkonferenz beschlossen.

Realschule Himmelsthür

Jahnstr. 25

31137 Hildesheim
Telefon: 05121/3018300

E-Mail: rs-himmelsthuer@

schulen-hildesheim.de

Druckversion | Sitemap
Copyright Realschule Himmelsthür

Anrufen

E-Mail

Anfahrt